Mit dreizehn hab ich meine erste Website gebaut.
Sie sah fürchterlich aus. Aber sie funktionierte. Und sie hat mir gezeigt, dass man mit ein paar Zeilen Code etwas in die Welt setzen kann, das vorher nicht da war. Das hat mich nie wieder losgelassen.
Heute, gut über zehn Jahre später, baue ich keine fürchterlichen Websites mehr — sondern E-Commerce-Systeme für deutsche Mittelständler. Aber das Grundgefühl ist dasselbe geblieben: Etwas Konkretes bauen, das funktioniert, an dem echte Menschen arbeiten und mit dem echte Kunden einkaufen.
Ich bin Tobias, ich wohne im hessischen Greifenstein, und das hier ist die Geschichte, wie ich dahin gekommen bin.
Vom Bastler
zum Geschäftsführer.
Keine geradlinige Karriere, sondern ein Pfad, der über mehrere Jahre und einige Umwege zum heutigen Setup geführt hat. Die wichtigsten Stationen:
Erste Gehversuche im Web
Mit dreizehn die ersten Zeilen HTML, ein paar PHP-Schnipsel und eine selbst gehostete Hobby-Seite. Damals noch ohne Verständnis dafür, dass das mal ein Beruf werden könnte — einfach, weil es Spaß gemacht hat.
Sprung in die Selbständigkeit
Mit achtzehn der Entschluss: keine Ausbildung, kein Umweg — direkt das eigene Ding. Erste Kunden im deutschen E-Commerce, Schwerpunkt Shopware und JTL-Wawi. Anfangs ein klassisches Einzelunternehmen vom Schreibtisch aus.
Spezialisierung auf den deutschen Mittelstand
Klare Positionierung: keine Startups, keine Konzerne — sondern inhabergeführte deutsche Unternehmen mit echten Lagern, echten Warenwirtschaftssystemen und echten Problemen. Das ist seither die Zielgruppe geblieben.
Gründung der Aventux GmbH
Aus dem Einzelunternehmen wird eine Gesellschaft mit Sitz in Greifenstein. Erste Festanstellungen, klare Strukturen — und der Wechsel von „Freelancer mit vielen Kunden“ zu „Agentur mit langfristigen Partnerschaften“.
Geschäftsführer, der noch selbst Code schreibt
Drei feste Mitarbeiter, ein klarer Fokus auf Shopware 6 und JTL-Wawi, und der bewusste Anspruch, weiter selbst an Projekten zu arbeiten. Wer mit mir spricht, spricht mit dem Menschen, der den Code auch versteht.
Vier Prinzipien,
auf die ich mich verlasse.
Über die Jahre haben sich ein paar Grundsätze herauskristallisiert, die meine Arbeit prägen. Nicht aus Buzzword-Sammlungen, sondern aus dem, was sich in echten Projekten bewährt hat.
Ehrlich, auch wenn’s unbequem ist.
Ich sage Ihnen, wenn ein Projekt teurer wird als geplant. Ich sage Ihnen auch, wenn Ihre Idee technisch nicht trägt oder wirtschaftlich keinen Sinn ergibt. Das spart auf lange Sicht beiden Seiten Geld und Nerven.
Lieber gründlich als schnell.
Im E-Commerce kostet jede Stunde Downtime echtes Geld. Deshalb teste ich lieber zwei Tage länger, als am Live-System Feuerwehr zu spielen. Schnelle Lösungen, die später kaputtgehen, helfen niemandem.
Code, den andere lesen können.
Auch wenn ich selbst entwickle: Jede Zeile ist so geschrieben, dass mein Team oder ein zukünftiger Entwickler sie versteht. Keine Magie, keine Abkürzungen, keine Tricks, die nur ich noch nachvollziehen kann.
Auf Augenhöhe, ohne Fachchinesisch.
Sie müssen kein Entwickler sein, um mit mir zu arbeiten. Ich übersetze technische Themen in Sprache, die Sie als Geschäftsführer oder Einkaufsleiter verstehen — ohne Sie für dumm zu verkaufen.
Warum es Aventux gibt — und was das mit mir zu tun hat.
Aventux ist meine Agentur. Ich bin geschäftsführender Gesellschafter, und gemeinsam mit meinem Team realisiere ich die größeren Projekte, die ich als Einzelperson nicht stemmen könnte: Shopware-Migrationen, Server-Setups, langfristige Wartungsverträge.
Diese persönliche Seite hier ist mein Auftritt als Entwickler und Mensch — Aventux ist die wirtschaftliche und organisatorische Basis dahinter. Sie schließen einen Vertrag mit der GmbH. Sie arbeiten mit mir und meinem Team.
Zur Agentur-Website →Womit ich täglich
arbeite.
Eine ehrliche Liste — keine Buzzword-Sammlung. Mit allem hier habe ich echte Projekte gebaut, gewartet oder migriert.
- Shopware 6
- Shopware 5
- JTL-Shop 5
- WooCommerce
- Gambio
Shopware 6 ist mein primäres System für neue Projekte. JTL-Shop kommt zum Einsatz, wenn enge Wawi-Integration im Vordergrund steht.
- JTL-Wawi
- JTL-Ameise
- CustomWorkflows
- PowerShell
- SQL Server
JTL-Wawi ist seit Jahren mein Spezialgebiet. Stored Procedures, Workflows, eigene Erweiterungen — alles, was über die Standard-UI hinausgeht.
- PHP 8.3
- Symfony
- Twig
- Smarty
- Laravel
- JavaScript
- SQL
PHP ist meine Heimat, Symfony die Grundlage moderner Shopware-Plugins. Laravel nutze ich für interne Tools und SaaS-Projekte.
- Plesk
- Hetzner
- Docker
- Traefik
- Deployer
- GitHub Actions
- OPNsense
Selbst gehostet auf Hetzner- und Creoline-Servern. CI/CD-Pipelines mit Deployer und GitHub Actions für alle Shopware-Projekte.
Was ich mache, wenn ich nicht arbeite.
Drei Dinge, mit denen ich meine Wochenenden fülle. Wenn Ihnen eine davon bekannt vorkommt, haben wir schon den Smalltalk-Einstieg fürs erste Gespräch.
Mit den Händen bauen.
Unser Haus ist seit Jahren ein laufendes Renovierungsprojekt. Trockenbau, Sanitärinstallation, Estrich, Elektrik — vieles davon mache ich selbst. Es gibt wenig, was den Kopf so gut leerräumt wie eine HT-Säge in der Hand.
In der Küche stehen.
Kochen ist mein liebster Gegenpol zum Bildschirm. Lange Sonntage in der Küche, mit echten Zutaten, ohne Eile. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht — aber es ist immer ehrlicher als jeder Software-Bug.
Pokémon-Karten sammeln.
Ja, wirklich. Seit der Schulzeit, mit größeren Pausen dazwischen, heute wieder mit Begeisterung. Es ist Nostalgie, Marktforschung und Schatzsuche in einem — und nebenbei eine erstaunlich gute Lektion in Angebot und Nachfrage.